Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Music for your Lauti

Zu besseren musikalischen Untermalung von kraftvollen Demos, empfiehlt das Autonomelinke-Musik-ZK folgende Stücke zu verwenden :

The Rolling Stones – Paint it black

The Who – My Generation

The Smiths – The Queen Is Dead Boy

Inner Circle – Bad Boys

Arctic Monkeys – A View From The Afternoon

Interpol – Say Hello To The Angles

Lost Prophets – Burn Burn

Digitalism – Pogo

Jefferson Airplane – Volunteers

Ton Steine Scherben – Macht Kaputt Was Euch Kaputt Macht

Deichkind – Limit

Als kleines Spezial wenn die Bullen mal wieder nerven

Monty Python – Always Look On The Bright Sight Of Life

Benny Benassi – Satisfaction

Ein netter Sommerausflug

Am 28.7 wollen die Nasen um die NOS mal wieder ihren Alljährlichen Marsch durch Bad Nenndorf durchführen. Wie so oft soll es zum Wincklerbad gehen, welches den Britischen Truppen nach ’45 als Militärgefängnis diente.
Nicht nur ,weil durch die Ankreidung angeblicher Folterexesse, die wahren Grausamkeiten der dahmaligen Zeit, nähmlich alles, was die Deutschen in ihrem Selbstverständnis als Arier-Rasse der restlichen Welt anzutun versuchten, besonders durch Holocaust und Vernichtungskrieg, sondern auch, weil gerade im Raum Bad Nenndorf bzw. im Landkreis Schaumburg und Umgebung, die NOS durch unglaublich dreistes und brutales Auftreten, allen nicht in ihr Weltbild passenden Menschen das Leben zur Hölle macht.
Um diesen Zuständen zu begegnen braucht es entschlossenes Vorgehen und keinen Dialog, um den NOS‘lern jeden Millimeter Selbstvertrauen zu entreißen.
Also auf nach Bad Nenndorf, zur Vorabend Demo am 27ten und zum Verhindern des Nazi-Aufmarsches am 28ten Juli.

Bad Nenndorf

Hier noch der Clip:

Schlesier besuchen?

Das Antinationalistische Bündnis Nord hat es erfreulicherweise endlich geschafft, den Aufruf gegen das Schlesier-Treffen am 29.06 in Hannover online zu stellen.
Der Schlesier-Bund ist, als einer der krassesten der Vertriebenenverbände, mit einem nationalistisch-chauvinistischen Weltbild als solcher darzustellen und anzugreifen. Dieser Zustand hat sich nicht einmal verschlimmert, durch den Nationalruck im Mainstream, der zwar nicht die Anektions-Phantasien 1:1 von den Vertriebenenverbänden übernimmt (es würde ja auch völlig reichen, wenn Deutschland einfach Führungsmacht eines nationalstaats ähnlichen Europas werden würde) , der aber um so lieber sich des revisionistischen Charakters dieser Verbände annimmt, damit Deutschland endlich wieder rumopfern kann.
Daher auf nach Hannover – Deutschland wegmachen

Edit: Am 29.06 gibt es eine Demo um 17:00 vom Kröpke aus



Der Hass muss raus…

Die gute alte Hannoversche Allgemeine hat es heute Morgen einmal wieder geschafft.
In einem kleinen Zweispalter wird erklärt, dass Russland, nun wo es auf die Europa-Russland Gespräche und Treffen im Zuge der G8 zugeht (so was wie der EUASM-Gipfel), systematisch damit beginnen würde, Kritiker und Oppositionelle einzuschüchtern und vorsorglich ins Gefängnis zu sperren.
Dazu wird dann der Russland-Beauftragte der Bundesregierung zitiert, der darauf hinweist, dass Russland starker Demokratischer Intervention benötige.
Der Intervention von Ländern, die ohne überhaupt einen Definitionsansatz zu bieten, „Gewaltbereite Störer“ für 14 Tage Präemptiv ins Gefängnis stecken wollen? Oder von Ländern, in denen die Bundesanwaltschaft auch schon einmal offen zugibt, gegen das Grundgesetz zwecks der Kriminalisierung und Einschüchterung von System-Oppositionellen zu verstoßen?

Deutschland halt’s Maul, danke.

Bilder

Die Debatte um Unkentlichmachen von Menschen auf Demo-Pics ist ja omnipresent.
Auf Indy ist ein Foto-Beitrag aus Stuttgart, der es vormacht.
SO
Genau so und nicht anders haben Demo-Pics auszusehen.
Die Verantwortung aller ist gerade im Linken Bereich bei Demos gefordert, jedeR hat das Recht auf eine Demo zu gehen, ohne hinterher ihr/sein Gesicht auf Indymedia zu sehen.

Nur weil sowieso Gefilmt und Fotografiert wird, von Presse- und Bullenseite heißt das nicht, das „wir“ es nicht besser machen müssen.
Also entweder Kamera zuhause lassen, oder verantwortungsvoll mit Unkentlichmachung umgehen.

Amüsant

Kleine Randnotiz:
In letzter Zeit kommen immer mehr Referer zu dieser Seite durch das Google Stichwort ,,Autonome Nationalisten“.
Um das also kurz klarzustellen:
,,Autonome Nationalisten“, find ich scheiße.

Angucken und so

PennerVZ

Angucken, abchecken und weiterempfehlen.

G8 Mobben

Es gibt mal wieder einen eigentlich ganz schönen neuen Mobilisierungsklipp zum g8 zu bestaunen.

Wer die Aussagen in diesem Filmchen findet, von denen ich mich distanziere hat gewonnen.

Bündnisse, Theorie und Sesselpupser

Nachdem ich mir die von Sous la Plage initiierte Diskussionsrunde über Sinn und Unsinn angehört habe, ist das jetzt quasi mein Versuch der Nachbearbeitung.

Als erstes auffällig ist, besonders beim Diskussionsteil am Ende, aber auch vorher schon in einzelnen Redebeiträgen, das heftige und ausgeweitete Gestichele in möglichst die Richtung der anders Positionierten. Da wird aus der Gruppe 8.Mai mal ganz schnell ein Haufen Sesselpupser (mein neues Lieblingswort) und aus Avanti und IL eine Ansammlung von Aktionsfetischisten (ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr). Eigentlich wäre das ja nicht weiter tragisch, nennen kann jedeR alle so wie es dem eigenen Geist beliebt, problematisch wird es aber dadurch das tendenziell über solch nichtige Begrifflichkeiten die eigentlichen Inhalte vergessen werden und die Diskussion zu einer Farce wird in der lediglich auf irgendwie Diffamierenden Schuldzuweisungen rumgeritten wird.
Inhalt der Diskussion war, das fand ich als solche auch interessant und ergiebig:

Bündniskultur

Besonders Gruppen wie AVANTI und IL mussten sich da anhören, das sie gerade durch ihre Intervention in große Bündnisse mit NGO’s wie dem Missionswerk usw. nur eine marginalisierte Randrolle einnehmen könnten (passend, denn mehr ist die Radikale Linke auch zZ. leider nicht) und dementsprechend dann Aufrufe unterzeichnen würden, bzw. müssten, die eben alles andere als Linksradikale Inhalte darstellen.
Diese Kritik ist richtig und die genannten Gruppen müssen sich das auch gefallen lassen, nur anstatt sich dann schmollend in eine Ecke zu verziehen sollte mehr darüber nachgedacht werden, in welcher Art und Weise denn Bündnisse mit nicht Linksradikalen Gruppen betrieben werden können. Die Schlussfolgerung das diese ganz und gar ausbleiben sollten halte ich für falsch, denn wie gut dargelegt wurde, ermöglicht vielleicht gerade die Intervention in solche Bündnisse eine Stärkung radikaler Inhalte und eine größere Personengruppe die damit erreicht werden kann.
Das bedeutet also, dass unter Umständen ein zentraler Aufruf nicht unbedingt das verstecken der eigenen Position bedeutet, sondern eher das Zurückstecken aller Beteiligten erfordern müsste. Also statt einen Konkreten Text als gemeinsamen Aufruf zu veröffentlichen könnte und sollte eine Linksradikale Bündnissbeteiligung darauf hinwirken, dass der gemeinsame Aufruf aufs Minimalste gekürzt und stattdessen einzelne Aufrufe der teilnehmenden Gruppen angehängt werden könnten, in dem dann, ohne auf die Dummheit der anderen hinzuweisen, die eigene Position dargelegt wird und erklärt wird das trotz aller inhaltlichen Differenzen ein gemeinsames und solidarisches Auftreten von Nöten sei.
Wenn dieses nicht möglich ist, oder aufgrund von zu starken Inhaltlichen Differenzen nicht denkbar scheint, dann muss auf das Bündnis verzichtet werden, da eine komplette Aufgabe und ein bloßes Signieren von befremdlich wirkenden Aussagen bezüglich der Thematik keinesfalls wünschenswert sein kann.

G8, Hin oder nicht?

Es schien allgemein Konsens zu sein, dass es auf jeden fall die Aufgabe einer Radikalen Linken sein sollte in Soziale Kämpfe einzugreifen und Position zu beziehen.
Differenzen gab es lediglich bei der frage OB auch für den G8 Mobilisiert werden sollte.
Richtig ist zwar, dass die Gefahr besteht, bei einer G8-Kritik schnell in eine Personalisierende und damit Verkürzte Kapitalismuskritik überzugehen, aber trotzdem bleibt die Frage warum denn bei G8, ein Ereignis an dem sich nun mal Soziale Kämpfe Manifestieren nicht eingegriffen werden sollte.
Denn, die Personalisierende Kritik ist real vorhanden und wird geäußert, sei es von Attac vom DGB, von Greenpeace usw. Das bedeutet, dass solange bei einer Mobilisierung darauf geachtet wird klarzustellen, dass das G8-Treffen lediglich eine Möglichkeit unter vielen ist Kritik zu äußern ist es sehr wohl nötig und legitimiert dort auch vor Ort eine Manifestation dieser Kritik der falschen Zustände zu äußern und vielleicht eine Änderung der Denkweise zu bewirken. Auch ein Streik bei dem die Arbeiter ihren Konzern vor den bösen Heuschrecken beschützen wollen ist zwar durchzogen von falschen Ansätzen der Kritik, aber trotz alledem ein Punkt an dem eingegriffen werden sollte mit dem Versuch diese Kritik in die richtigen(besser in richtigere) Bahnen zu lenken.
Es ist also richtig zum G8 zu fahren und dort den Unmut über die Scheiße die tagtäglich stattfindet zu äußern, genauso wie es richtig ist in Frankfurt, Köln, München, Hannover und Berlin während, vor und nach dem G8-Gipfel die gleiche Kritik zu äußern, in einem Konsens von Sesselpupern und Aktionsfetischisten.

Klassiker

Durch einen Link in dem schlecht frequentierten Ungdomshuset Forum bin ich auf einen wunderbaren Film von 1986 gest0ßen.
Es geht um den Militanten Kampf um ein besetztes Haus in Kopenhagen, um die Unfähigkeit der Politik und darum, wie die Anspannung hinter den Barrikaden anfängt die BesetzerInnen kaputt zu machen.
Schaut ihn euch an, ist wirklich ein super Film, an dem einzig die etwas schlechte Qualität und später fehlende Synchronität zwischen Ton- und Filmspur zu bemängeln ist.

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