Scheiß Sexismus

Irgendwie scheint mir, das dass die wohl treffendste Aussage über den Emanzipatorischen Ist-Zustand ist. Eigentlich ist alles um uns herum sexistisch, jede Geste, jedes Wort, jeder noch so gut gemeinte Vorschlag/Witz.
Das Problem ist, glaub ich, nicht nur einfach bösartige und absichtliche Diskriminierung von Menschen, aufgrund irgendwelcher angeblich Phänotypisch determinierten Verhaltensweisen, sonder eben überhaupt erst die Annahme dieser.
Es ist also nicht in dem Maße verwerflich und Sexistisch, wenn ich eine Freundin ärgere, weil sie nicht einparken kann oder ich mich über ähnliche Verhaltensweisen erheitere.
Wirklich schlimm und gefährlich wird es erst dann, wenn ich einen Menschen anfange aufgrund seines Geschlechtes anders zu behandeln. Wenn ich gegenüber meinen Freundinnen eine andere Maske aufsetze als gegenüber meinen Freunden und wenn ich mich dadurch selbst in Phänotypische Rituale zwänge.
Also ganz konkret, wenn ich mich, männlich dominant wie ich bin, auch so verhalte, wenn ich z.B. bei Disskusionen immer Vorpresche usw.
Nun gut, genug des dümmlichen Geschwafels, Sexismus ist ein Phänomen, das als dickes Label unsere jetzige Gesellschaft ziert. Akzeptieren dürfen wir das keinesfalls und vor allem ist wichtig gerade bei diesem Thema nicht nur den moralischen Zeigefinger gegenüber anderen zu erheben, sonder auch immer wieder darüber nachzudenken ob mensch selber nicht vielleicht auch ab und an SexistInn ist.
Am 8.März und an den restlichen 364 Tagen des Jahres.


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